Hausstaubmilben

Die Hausstaubmilbenallergie wird durch die im Hausstaub lebenden Milben ausgelöst, wobei das eigentliche Allergen aus dem Kot der Milben stammt. Die Kotbällchen zerfallen nach deren Austrocknen in sehr kleine Teilchen die sich mit dem Hausstaub verbinden.

Folgen und Anzeichen von Milben
Dieser allergenhaltige Staub kann mit der Atemluft inhaliert werden und zu allergischen Beschwerden wie Augentränen oder -jucken, Husten, Fließschnupfen, Niesanfällen, Reaktionen der Haut und in schwerwiegenden Fällen auch zu Atemnot und allergischem Asthma bronchiale führen. Sind die Beschwerden besonders nachts und am frühen Morgen nach dem Aufstehen stärker, so deutet dies auf eine Hausstaubmilben-Allergie hin.
Wie die Deutsche Gesellschaft für Allergolie und Klinische Immunologie (DGA) bekannt gab, sind Hausstaubmilben eine ernst zu nehmende Gefahr für die Gesundheit.

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Milbenkot und Staub in Verbindung mit Wasser ergeben Schimmelpilz. Diese Sporen sind hochgradig krebserregend.

Die Hausstaubmilben sind natürliche Mitbewohner unserer häuslichen Umgebung und haben nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Sie übertragen auch keinerlei Krankheiten. Milben zählen zur Gruppe der
Spinnentiere (Größe ca. 0.1 bis 0.5 mm).
Sie ernähren sich hauptsächlich von menschlichen und tierischen Hautschuppen und Schimmelpilzen. Täglich verliert der Mensch etwa ein bis zwei Gramm Hautschuppen genug um davon ca. 1.5 Millionen Hausstaubmilben einen Tag lang zu ernähren.
In einer Matratze leben ca. 20-80 Millionen Hausstaubmilben. Besonders in regelmäßig genutzten
Matratzen finden Milben ein ideales Klima vor. Milben mögen es warm und feucht. Milben leben in jedem Bett, egal wie oft sich ein Mensch wäscht, denn Milben sind keine Frage der Körperhygiene.
Das Waschen von den Textilien hat bestenfalls einen kurzfristigen Effekt. Denn eine Wäsche bei 40°C tötet nur die lebenden Milben ab und entfernt einen Teil des Kots. Die Milbeneier überleben. Nach ca. 6 Wochen schlüpft die Brut.
 
 
 
 
 
Michael Gerhardt
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