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Hausstaubmilben
Die Hausstaubmilbenallergie wird durch die im Hausstaub lebenden Milben ausgelöst, wobei das eigentliche Allergen aus dem Kot der Milben stammt.
Die Kotbällchen zerfallen nach deren Austrocknen in sehr kleine Teilchen die sich mit dem Hausstaub verbinden.
Folgen und Anzeichen von Milben Dieser allergenhaltige Staub kann mit der Atemluft inhaliert werden und zu allergischen Beschwerden wie Augentränen oder -jucken, Husten,
Fließschnupfen, Niesanfällen, Reaktionen der Haut und in schwerwiegenden Fällen auch zu Atemnot und
allergischem Asthma bronchiale führen. Sind die Beschwerden besonders nachts und am frühen Morgen nach dem
Aufstehen stärker, so deutet dies auf eine Hausstaubmilben-Allergie hin.
Wie die Deutsche Gesellschaft für Allergolie und Klinische Immunologie (DGA) bekannt gab, sind Hausstaubmilben eine ernst zu nehmende Gefahr für die Gesundheit.
Deutschland hat ca. 30 Millionen Allergiker - Tendenz steigend!
FÜR ALLERGIKER EIN MUSS - FÜR ALLE ANDEREN EINE SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT!
Milbenkot und Staub in Verbindung mit Wasser ergeben Schimmelpilz. Diese Sporen sind hochgradig
krebserregend.
Die Hausstaubmilben sind natürliche Mitbewohner unserer
häuslichen Umgebung und haben nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Sie übertragen auch keinerlei Krankheiten.
Milben zählen zur Gruppe der Spinnentiere (Größe ca. 0.1 bis 0.5 mm). Sie ernähren sich hauptsächlich von menschlichen und
tierischen Hautschuppen und Schimmelpilzen. Täglich verliert der Mensch etwa ein bis zwei Gramm Hautschuppen genug um davon ca. 1.5 Millionen Hausstaubmilben
einen Tag lang zu ernähren.
In einer Matratze leben ca. 20-80 Millionen Hausstaubmilben. Besonders in regelmäßig genutzten Matratzen finden Milben ein ideales Klima vor. Milben mögen es
warm und feucht. Milben leben in jedem Bett, egal wie oft sich ein Mensch wäscht, denn Milben sind keine Frage
der Körperhygiene. Das Waschen von den Textilien hat bestenfalls einen kurzfristigen Effekt. Denn eine Wäsche bei 40°C tötet nur die lebenden Milben ab und entfernt
einen Teil des Kots. Die Milbeneier überleben. Nach ca. 6 Wochen schlüpft die Brut. |
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